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Haemul Jeongol — Koreanischer Meeresfrüchte-Feuertopf, scharf gewürzt und am Tisch gegartKI-Bild

Korea · 60 Min. · Fisch · Hauptgang · Für Geübte

Haemul Jeongol

Auf Deutsch: Scharfer Meeresfrüchte-Feuertopf Auf Englisch: Spicy Seafood Hot Pot

Für 4 Personen · metrisch

Koreanischer Meeresfrüchte-Feuertopf, scharf gewürzt und am Tisch gegart

Haemul Jeongol ist ein Feuertopf, der in einem weiten, flachen Topf direkt am Tisch köchelt: Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und Fisch liegen auf einem Bett aus Chinakohl, Rettich, Sojabohnensprossen und Pilzen, darüber eine Würzpaste aus Gochugaru. Man isst gemeinsam aus dem Topf, legt Brühe und Einlagen nach, solange es schmeckt – und gart zum Schluss Nudeln oder Reis in der würzigen Restbrühe. Ein Gericht für kalte Abende genauso wie für einen Tisch voller Gäste.

Personen4

Zutaten

  • 300 gGarnelenroh, gern mit Schale, geputzt
  • 300 gMuschelnMiesmuscheln oder Venusmuscheln, gut gebürstet und entsandet
  • 200 gTintenfischgeputzt, in mundgerechte Stücke oder Ringe
  • 250 gWeißfischfiletz. B. Schellfisch, Kabeljau oder Seeteufel, in Stücken
  • 2Blaukrabbehalbiert, Kiemen entfernt (optional)
  • 150 gdünn in mundgerechte Scheiben geschnitten
  • 200 gChinakohlzarte innere Blätter, in Streifen
  • 150 ggewaschen
  • 60 gersatzweise Brunnenkresse, erst zum Schluss auflegen
  • 150 gPilzeShiitake, Enoki oder Buchenpilze, in Scheiben bzw. geteilt
  • 1Zwiebelin feine Spalten
  • 3Frühlingszwiebelnin Stücke geschnitten
  • 1Karottedünn geschnitten
  • 1Zucchiniin Scheiben oder Halbmonde
  • 1in Ringe geschnitten
  • 3 ELfür die Würzpaste, Menge nach Schärfewunsch
  • 1 TLfür Tiefe in der Würzpaste
  • 1 TLfür die Würzpaste (optional)
  • 2 ELSojasaucezum Abschmecken der Brühe
  • 1 ELzum Abschmecken, alternativ helle Suppensojasauce
  • 4 ZehenKnoblauchfein gehackt
  • 1 TLIngwergerieben
  • 1 ELnimmt den Meeresfrüchten den strengen Ton
  • 1 TLZuckerrundet die Schärfe ab
  • 1000 mlersatzweise Wasser oder Fischfond
  • 10 gfür die Brühe, vor dem Aufkochen entnehmen
  • 15 gfür die Brühe, abgesiebt (optional)
  • 200 gTofuin Stücke, erst spät zugeben (optional)
  • 150 gNudelnKalguksu- oder Instantnudeln, zum Schluss in der Restbrühe garen (optional)
  • Salzzum Abschmecken, außerdem für das Entsanden der Muscheln
  • Pfefferzum Abschmecken

Zubereitung

  1. Meeresfrüchte vorbereitenDie Muscheln gründlich bürsten und für 30 Minuten in Salzwasser stellen, damit sie den Sand abgeben. Garnelen, Tintenfisch und Fischfilet abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden; die Blaukrabben, wenn verwendet, halbieren und die Kiemen entfernen.
  2. Die Brühe ansetzenFür die Brühe 1 l Wasser mit Kombu und getrockneten Sardellen langsam erwärmen und ziehen lassen. Den Kombu vor dem Aufkochen herausnehmen, die Brühe anschließend absieben.
  3. Gemüse schneidenChinakohl, Rettich, Karotte und Zucchini dünn schneiden, Zwiebel in feine Spalten, Pilze in Scheiben schneiden bzw. in Büschel zerteilen. Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden, die grüne Chilischote in Ringe.
  4. Die Würzpaste anrührenFür die Würzpaste Gochugaru, Gochujang, nach Belieben Doenjang, Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Fischsauce, Reiswein und Zucker mit etwas Brühe glatt rühren.
  5. Gemüse im Topf anordnenDas Gemüse in einem weiten, flachen Topf sektorenweise nebeneinander anordnen – Chinakohl, Rettich, Karotte, Zucchini, Zwiebel, Pilze und Sojabohnensprossen jeweils in eigene Felder. Frühlingszwiebelstücke und Chiliringe über das Gemüse streuen.
  6. Meeresfrüchte und Brühe zugebenMeeresfrüchte und Fisch darauf verteilen, die Muscheln dabei nach unten setzen, damit sie sicher in der Brühe liegen. Die Brühe angießen und die Würzpaste darin auflösen.
  7. Eintopf köcheln und abschmeckenBei mittlerer bis starker Hitze köcheln lassen, bis sich die Muscheln geöffnet haben, der Fisch gar und das Gemüse weich ist; dabei gelegentlich behutsam umrühren. Den Tofu, wenn verwendet, erst spät zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Chrysantheme auflegen und servierenZuletzt die Chrysanthemenblätter auflegen und nur kurz zusammenfallen lassen. Sprudelnd heiß am Tisch servieren und nach Bedarf Brühe und weitere Einlagen nachlegen.
  9. Nudeln oder Reis zum SchlussZum Abschluss nach Belieben Nudeln oder Reis in der Restbrühe garen und den Topf leer essen.

Tipps und Varianten

Wer die Brühe noch mehr nach Meer schmecken lassen will, öffnet die Muscheln zuerst separat in Wasser und filtert den Sud durch ein Tuch – er ersetzt dann die Anchovis-Brühe aus Schritt 2. Garnelen und Tintenfisch lassen sich auch zuerst mit Knoblauch und Chili in Öl anbraten und mit Fischfond ablöschen; südostasiatisch gewürzt kommen Limettenblätter und Thaibasilikum dazu. Sättigender wird der Topf mit weichem Tofu, in den Sud geschlagenen Eiern, Instantnudeln und geriebenem Käse; statt Meeresfrüchten funktioniert auch gekochtes Rindfleisch mit Schnittlauch, Enoki und Knochenbrühe, dazu ein Dip aus Sojasauce und Essig. Für größere Runden bietet sich ein geteilter Topf mit zwei Brühen – scharf und mild – und mehreren Dips am Tisch an. Kurz vor dem Essen ein paar Spritzer Zitronensaft über den Topf geben.

Allergene

Enthält: Fisch, Glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Soja, Schwefeldioxid und Sulfite, Weichtiere

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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