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Kkaennip Jangajji — Eingelegte Sesamblätter in würziger Sojamarinade – der klassische ReisdiebKI-Bild

Korea · 45 Min. · Vegan · Zum Einmachen · Für Anfänger

Kkaennip Jangajji

Auf Deutsch: Eingelegte Sesamblätter in Sojasauce Auf Englisch: Soy-Pickled Perilla Leaves

Für 6 Personen · metrisch

Eingelegte Sesamblätter in würziger Sojamarinade – der klassische Reisdieb

Kkaennip Jangajji wird in Korea traditionell im Sommer angesetzt, wenn es Sesamblätter im Überfluss gibt, und begleitet den Tisch dann bis in den Winter. Die Blätter ziehen in einer Marinade aus Sojasauce, Knoblauch, Frühlingszwiebel und Gochugaru durch und schmecken salzig-würzig mit einer feinen Schärfe. Nicht umsonst gilt das Ganze als „Reisdieb“: Ein Blatt auf heißen Reis gelegt, und die Schüssel ist schneller leer als gedacht.

Personen6

Zutaten

  • 30etwa 100 g, einzeln gewaschen und abgetropft
  • 100 mlSojasauceBasis der Einlegewürze
  • 60 mlWasserverdünnt die Sojasauce
  • 2 ELZuckerbraun oder weiß
  • 1 ELEssigerst in den abgekühlten Sud rühren
  • 2 ZehenKnoblauchfein gehackt
  • 2Frühlingszwiebelfein geschnitten
  • 1 ELkoreanische Chiliflocken, Menge nach Schärfewunsch
  • 1fein gehackt oder grob zerteilt (optional)
  • 4 gfür einen Sud als Grundlage der Würzflüssigkeit (optional)
  • 60 mlwird mit aufgekocht (optional)
  • 60 mlstatt Zucker, süßt und konserviert (optional)
  • 1Ingwerkleines Stück, mitkochen (optional)
  • 300 gWeißkohlBlätter in Stücke, abwechselnd mit den Sesamblättern geschichtet (optional)

Zubereitung

  1. Die Blätter waschen und trocknenDie Sesamblätter einzeln in kaltem Wasser waschen, in ein Sieb legen, gut abtropfen und trocknen lassen – auf den Blättern soll kein Wasser mehr stehen.
  2. Nach Wunsch kurz blanchierenWer die Blätter weicher mag, blanchiert sie portionsweise 20 Sekunden in kochendem Wasser, lässt sie abkühlen und drückt sie vorsichtig aus.
  3. Die Würzflüssigkeit kochenFür die Würzflüssigkeit Sojasauce, Wasser, Zucker sowie Knoblauch, Frühlingszwiebel, Gochugaru und nach Wunsch die grüne Chili aufkochen, einige Minuten leise köcheln lassen und anschließend vollständig abkühlen lassen. Wer mag, kocht zuvor den Dasima kurz im Wasser auf, lässt ihn 10 Minuten ziehen und entfernt ihn wieder.
  4. Den Essig einrührenDen Reisessig erst in die vollständig abgekühlte Flüssigkeit rühren. Alternativ lassen sich Sojasauce, Essig, Zucker, Gochugaru, Knoblauch und Frühlingszwiebel auch einfach kalt verrühren.
  5. Die Blätter einschichtenDie Blätter in ein Glas- oder Kunststoffgefäß schichten und dabei alle paar Blätter etwas Würzsauce aufstreichen – oder jedes Blatt einzeln durch die Marinade ziehen und aufeinanderlegen.
  6. Mit Sauce bedeckenDie restliche Sauce darübergießen, sodass die Blätter vollständig bedeckt sind, und das Gefäß verschließen.
  7. Die Marinade erneut übergießenNach etwa einer Stunde die Flüssigkeit abgießen und erneut über den Stapel gießen, damit sich die Würze gleichmäßig verteilt.
  8. Über Nacht durchziehen lassenDas Gefäß kalt stellen und die Blätter mindestens über Nacht durchziehen lassen. Im Kühlschrank halten sie sich 1–2 Wochen.
  9. Mit heißem Reis servierenZum Servieren einige Blätter vorsichtig vom Stapel lösen und zu einer Schüssel heißem Reis reichen.

Tipps und Varianten

Die Blätter lassen sich auch roh einlegen, ganz ohne Blanchieren – sie bleiben dann bissfester. Statt Zucker sorgt Pflaumensirup (Maesilcheong) für Süße; als Fermentprodukt hemmt er zugleich das Verderben, dazu passt ein kleines Stück Ingwer im Sud. Milder wird es mit einem Sud aus Dasima-Brühe, Kochsake und Essig ganz ohne Knoblauch, Frühlingszwiebel und Chili. Eine andere Variante ist eine Essig-Zucker-Salzlake mit abwechselnden Lagen Weißkohl: einen Tag bei Raumtemperatur stehen lassen, dann die Lake noch einmal aufkochen und zurückgießen. Essbar ist das Jangajji ab dem Folgetag, richtig durchgezogen schmeckt es nach drei Tagen oder erst nach einer Woche. Serviert wird es als Banchan zu heißem Reis und weiteren koreanischen Beilagen.

Allergene

Enthält: Glutenhaltiges Getreide, Soja

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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