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BugeogukKI-Bild

Korea · 40 Minuten · Fisch · Suppe · Für Geübte

Bugeoguk

Für 4 Personen · metrisch

Koreanische Suppe mit getrocknetem Pollack: milchig-weiße Brühe mit Rettich und Ei

Bugeoguk gehört in Korea zu den Haejangguk, den Suppen gegen den Kater – und schmeckt trotzdem an jedem ganz normalen Morgen. Der getrocknete Pollack kocht zusammen mit Rettich eine Brühe aus, die milchig-weiß, klar und erfrischend zugleich ist. Das Beste: Sie steht schnell genug auf dem Tisch, um auch an einem hektischen Morgen zu funktionieren.

Personen4

Zutaten

  • 50 gGetrockneter Pollackals Streifen (Hwangtae/Bugeo), kurz eingeweicht und in mundgerechte Stücke gezupft
  • 200 gRettichdünn in flache Scheiben geschnitten, wird mit dem Fisch angebraten
  • 1 ELPerillaölzum Anschwitzen; in einer Quelle stattdessen Sesamöl
  • 1400 mlWasserEinweichwasser des Pollacks mitverwenden
  • 2 ZehenKnoblauchfein gehackt
  • 1Frühlingszwiebelin Stücke oder schräge Ringe geschnitten, kommt zum Schluss dazu
  • 1½ ELKoreanische Suppensojasaucezum Würzen; eine Quelle ersetzt sie ganz oder halb durch Thunfisch-Fischsauce
  • 1Eierverquirlt, zum Schluss über die kochende Suppe geträufelt
  • Salzzum Abschmecken
  • Pfefferzum Abschmecken
  • 170 gTofuin mundgerechte Scheiben geschnitten (optional)
  • 150 gSojasprossengewaschen, gegen Ende mitgekocht (optional)
  • 1Grüne ChiliCheongyang-Chili, schräg geschnitten (optional)
  • Chilipulvernur für eine schärfere Variante (optional)

Zubereitung

  1. Den getrockneten Pollack kurz abspülen und bis zu 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Danach leicht ausdrücken, das Einweichwasser unbedingt aufheben und den Fisch in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden.
  2. Den Rettich in dünne, flache Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebel in Stücke oder schräge Ringe, den Knoblauch fein hacken und nach Wunsch die grüne Cheongyang-Chili schräg aufschneiden.
  3. Das Perillaöl in einem Topf erhitzen und Rettich und Pollack darin anschwitzen, bis der Rettich halb gar ist.
  4. Den gehackten Knoblauch zugeben und kurz mitbraten, bis er duftet.
  5. Wasser und das aufgehobene Einweichwasser angießen, zugedeckt aufkochen und etwa 8 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis die Brühe milchig-weiß wird.
  6. Wer mag, gibt jetzt Tofu und Sojabohnensprossen dazu und lässt sie mitgaren, bis sie weich sind.
  7. Die Suppe mit Gukganjang, Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Frühlingszwiebel und, wenn verwendet, die Chili einstreuen, das verquirlte Ei über die kochende Suppe träufeln und ohne Rühren stocken lassen. Dann den Herd ausschalten.
  9. Die Suppe heiß servieren, am besten im Tteukbaegi, dem tönernen Servierschälchen, und nach Wunsch mit Chilipulver nachschärfen.

Tipps und Varianten

Statt Rettich kannst du eine Kartoffel in Halbmonden verwenden und zusätzlich Tofu einlegen. Zum Anschwitzen geht auch Sesamöl statt Perillaöl, und wer mehr Umami will, würzt ganz oder halb-halb mit Thunfisch-Fischsauce statt Gukganjang. Ein Trick für eine kräftigere, trüb-weiße Brühe: das Wasser in drei Portionen nachgießen. Mit Sojabohnensprossen als Einlage kann man das Ei auch weglassen. Serviert wird heiß im Tteukbaegi – direkt vom Herd auf den Tisch.

Allergene

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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