koreanisch essenKOREANISCHE KÜCHE
← Zutatenlexikon

Reiskuchen

Koreanisches Tteok: gedämpfter und gestampfter Reisteig, meist als fingerdicke Stangen oder ovale Scheiben. Kräftig zäh-elastisch und mild im Geschmack, nicht zu verwechseln mit gepufften Reiswaffeln.

Tteok ist ein Teig aus Reismehl, der gedämpft und dann gestampft oder geknetet wird, bis er dicht und elastisch ist. Für Schmorgerichte und Suppen formt man ihn zu langen Stangen, die in Stücke geschnitten werden, oder schneidet ihn schräg in dünne ovale Scheiben. Er schmeckt selbst kaum nach etwas und nimmt Sauce oder Brühe an. Entscheidend ist der Biss: außen weich, innen zäh und federnd. Frischer Tteok wird im Kühlschrank rasch hart, beim Kochen aber wieder weich. Ältere oder gekühlte Stücke legt man vorher eine Weile in kaltes Wasser. Man bekommt ihn im Asienladen gekühlt, tiefgekühlt oder vakuumverpackt, manchmal auch getrocknet. Kaufen lässt er sich auch im Versand.

Ersatz:

Einen guten Ersatz gibt es nicht. Japanischer Mochi besteht aus Klebreis, wird beim Kochen weich und zerläuft. Gnocchi oder kurze dicke Nudeln nehmen zwar die Sauce auf, haben aber nicht den zähen, federnden Biss, um den es bei diesen Gerichten geht.

Kommt vor in

Einkaufsliste