
Korea · 90 Minuten · Fleisch · Beilage · Für Anfänger
Jangjorim
Für 6 Personen · metrisch
Rindfleisch, Ei und Shishito in süß-salziger Sojasauce geschmort
Jangjorim ist eines dieser koreanischen Banchan, die man einmal kocht und tagelang glücklich aus dem Kühlschrank holt: Rindfleisch, das erst in einer Brühe mit Zwiebel, Knoblauch und Ingwer weich gegart, dann in Fasern zerzupft und anschließend in Sojasauce, Zucker und Mirin eingekocht wird. Zum Schluss wandern hart gekochte Eier und Shishito-Paprika in den Sud und saugen sich mit der salzig-süßen Sauce voll. Warm, zimmerwarm oder direkt kalt zu einer Schüssel Reis – es passt eigentlich immer.
Zutaten
- 400 gRindfleischBrust, Bugblatt oder Hüfte, in 5-8 cm große Stücke geschnitten
- 800 mlWasserzum Vorkochen des Fleisches
- 90 mlSojasaucefür die Schmorbrühe
- 3 ELZuckersüßt die Sauce aus
- 5 ZehenKnoblauchganz mitgekocht
- 3Eierhart gekocht und geschält
- 100 gShishito-PaprikaStiele entfernt, am Ende mitgeschmort
- 15 gIngwerin Scheiben, zum Entfernen des Fleischgeruchs
- 1Zwiebelhalbiert, für die Kochbrühe
- 40 mlMirinalternativ Reiswein
- ½ TLSchwarze Pfefferkörnerganz in die Kochbrühe
- 1Kombuetwa 8 cm groß, nach kurzem Mitkochen entfernen (optional)
- 2Lorbeerblattin der Kochbrühe, als Alternative zum Seetang (optional)
- 150 gRettichin groben Stücken, nur für die Kochbrühe (optional)
- 2Frühlingszwiebelnnur die weißen Teile, für die Kochbrühe (optional)
- 2 ELKoreanische SuppensojasauceTeil der Würzmenge, sonst mehr normale Sojasauce (optional)
Zubereitung
- Das Rindfleisch in 5–8 cm große Stücke schneiden. Die Eier hart kochen, in Eiswasser abschrecken, schälen und beiseitestellen. Die Shishito-Paprika waschen und die Stielansätze abbrechen, die Schoten dabei nicht einschneiden.
- Das Fleisch mit dem Wasser, der halbierten Zwiebel, dem Knoblauch, dem Ingwer und den Pfefferkörnern in einen Topf geben und aufkochen. Wer mag, gibt zusätzlich die weißen Teile der Frühlingszwiebeln, den koreanischen Rettich und die Lorbeerblätter dazu.
- Den aufsteigenden Schaum sorgfältig abschöpfen, dann die Hitze reduzieren und das Fleisch etwa 30 Minuten sanft garen, bis es fast zart ist.
- Das Fleisch herausnehmen und die Brühe abseihen, dabei die Aromaten samt Lorbeerblättern wegwerfen. Etwa 600 ml Brühe zurück in den Topf geben, den Rest für Suppen aufheben.
- Das abgekühlte Fleisch in mundgerechte Streifen schneiden oder von Hand in Fasern zerzupfen und zurück in die Brühe geben.
- Sojasauce, Zucker und Mirin zugeben – ein Teil der Sojasauce kann durch helle Suppensojasauce ersetzt werden – und alles offen etwa 15 Minuten einkochen lassen. Wer möchte, lässt den Seetang kurz mitziehen und nimmt ihn nach wenigen Minuten wieder heraus.
- Die Shishito-Paprika und die geschälten Eier einlegen und weitere 10–15 Minuten schmoren, bis die Paprika weich sind und die Flüssigkeit auf etwa ein Drittel reduziert ist.
- Alles abkühlen lassen und mit der Sauce bedeckt in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren Fleisch, Ei und Paprika mit etwas Sauce zu Reis und weiteren Beilagen reichen – warm, zimmerwarm oder kalt.
Tipps und Varianten
Im Schnellkochtopf geht es schneller: Fleisch 18 Minuten unter Druck garen, danach die Sauce offen im Sauté-Modus einkochen. Statt Hühnereiern kannst du Wachteleier nehmen, und Paprika wie Eier lassen sich auch ganz weglassen – beides ist optional. Wer mag, kocht zuerst die Brühe aus Zwiebel, Frühlingszwiebel, Rettich, Knoblauch, Ingwer und Pfeffer auf und legt das Fleisch erst dann ein; noch einfacher wird es, wenn du das Fleisch nur in Wasser garst und die Würzzutaten direkt in denselben Sud gibst. Man kann das Fleisch auch am Stück schmoren und erst zum Servieren von Hand in Fasern zerzupfen – von Hand zerzupft wird es traditionell. Serviert wird Jangjorim als Banchan zu Reis, mit ein paar Löffeln Sauce über den Reis – über mehrere Tage aus dem Kühlschrank.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Soja
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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