
Korea · 20 Minuten · Vegan · Beilage · Für Geübte
Kongnamul Muchim
Für 4 Personen · metrisch
Knackige Sojasprossen mit Sesamöl, Knoblauch und Frühlingszwiebel
Kongnamul Muchim ist die wohl alltäglichste Beilage Koreas – ein Banchan, das in vielen Haushalten zu jeder Mahlzeit auf den Tisch kommt und als eine Art Nationalbeilage gilt. Die Sprossen bleiben knackig, das geröstete Sesamöl macht sie rund, Knoblauch und Frühlingszwiebel geben Würze. Nebenbei sind sie auch die klassische Namul-Einlage für Bibimbap – und in 20 Minuten fertig.
Zutaten
- 350 gSojasprossengewaschen, verdorbene und braune Sprossen aussortiert
- 200 mlWasserzum Garen im geschlossenen Topf
- 1 TLSalzins Kochwasser und zum Abschmecken
- 2 TLSesamölgeröstet, zum Schluss untermischen
- 2 ELFrühlingszwiebelfein geschnitten
- 2 ZehenKnoblauchfein gehackt
- 1 ELSesamsamengeröstet, zum Mischen und zum Bestreuen
- 1 ELGochugarunur für die scharfe, rote Variante (optional)
- 2 TLKoreanische Suppensojasauceersatzweise Fischsauce oder Thunfischwürzsauce (optional)
- Pfefferfrisch gemahlen, nach Geschmack (optional)
- 1Rote Chilischotein feine Ringe geschnitten, für Schärfe und Farbe (optional)
Zubereitung
- Die Sojasprossen mehrmals in kaltem Wasser waschen und dabei verdorbene Sprossen, lose Hülsen und braune Stellen aussortieren, anschließend gut abtropfen lassen.
- Wasser und Salz in einen Topf geben, die Sprossen locker darauf verteilen und den Deckel schließen.
- Bei mittlerer bis starker Hitze 5 bis 7 Minuten garen, die Hitze nach einigen Minuten reduzieren und den Deckel dabei geschlossen lassen – öffnet man ihn zwischendurch, entwickeln die Sprossen einen strengen, fischigen Geruch.
- Die Sprossen abgießen, die Kochflüssigkeit verwerfen und die Sprossen in einer Schüssel ausgebreitet abkühlen lassen.
- Währenddessen die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken.
- Die abgekühlten Sprossen mit Frühlingszwiebel, Knoblauch, Sesamsaat und – je nach Variante – Gochugaru und koreanischer Suppensojasauce mischen.
- Zuletzt das Sesamöl zugeben und alles mit den Händen locker durchmengen, damit die Sprossen nicht zerdrückt werden.
- Mit Salz abschmecken, anrichten, mit Sesamsaat bestreuen und warm oder kalt servieren.
Tipps und Varianten
Zwei Varianten sind gängig: die milde, ganz ohne Chili, nur mit Salz, Sesamöl und frisch gemahlenem Pfeffer – und die rote, scharfe mit Gochugaru und einer herzhaften Würzsauce wie Suppensojasauce (nicht vegan wären Fisch- oder Thunfischwürzsauce). Statt im wenigen Wasser zu dämpfen, kannst du reichlich Wasser aufkochen, salzen und die Sprossen 4 bis 5 Minuten offen blanchieren, danach abkühlen lassen oder kalt abschrecken. Knoblauchpulver ersetzt notfalls den frischen Knoblauch, frische rote Chiliringe bringen Schärfe und Farbe, und wer es saftiger mag, wendet die Sprossen nach dem Garen erst kurz in der Kochflüssigkeit und seiht sie dann ab. Serviere sie als Banchan zu Reis und anderen Beilagen oder als Namul-Einlage im Bibimbap.
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