
Korea · 2,5 Std. · Vegetarisch · Dessert · Für Geübte
Yaksik
Für 6 Personen · metrisch
Süßer koreanischer Klebreis mit braunem Zucker, Jujuben, Maronen und Pinienkernen
Yaksik ist eine koreanische Süßspeise aus Klebreis, die durch braunen Zucker, Sojasauce und Sesamöl ihre dunkle Farbe und ihren tiefen, malzigen Geschmack bekommt. Jujuben, Maronen und Pinienkerne geben Biss, traditionell wird die Masse in eine rechteckige Form gepresst und ausgekühlt in dicke Scheiben geschnitten. Das passt zum Nachmittagskaffee genauso wie auf den Festtagstisch – und aus den Jujubenkernen entsteht ganz nebenbei der Sud für den koreanischen Jujubetee Daechucha.
Zutaten
- 400 gvor dem Garen 1–5 Stunden einweichen und abtropfen lassenRundkörniger, weiss-opaker Reis, der beim Garen stark klebt und zäh-elastisch wird; trotz des Namens glutenfrei.Ersatz: Einen echten Ersatz gibt es nicht: Sushi- oder Milchreis wird zwar klebrig, aber nie so zäh und elastisch, sodass Gerichte, die von dieser Textur leben, nicht gelingen.Mehr dazu
- 250 mlWasserals Kochflüssigkeit, teilweise oder ganz durch Sud aus den Dattelkernen ersetzbar
- 120 gBrauner Zuckerfärbt und süßt den Reis
- 2 ELSojasaucefür Farbe und Würze
- 2 ELteils in die Kochflüssigkeit, teils zum Schluss untermischenDunkles, aus gerösteten Sesamsamen gepresstes Öl mit kräftigem, nussigem Röstaroma; wird meist zum Schluss in kleinen Mengen zum Würzen verwendet.Ersatz: Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn das Röstaroma lässt sich mit keinem anderen Öl nachbilden; zur Not helfen ein neutrales Öl und frisch in der Pfanne geröstete, zerstossene Sesamsamen, die Note bleibt aber deutlich schwächer.Mehr dazu
- 2 ELHonigergänzt den Zucker
- 80 gGetrocknete Jujubewaschen, entkernen, Fruchtfleisch in Streifen oder Stücke schneiden; Kerne für den Sud aufheben
- 200 gMaronengeschält oder aus der Dose abgetropft, halbiert oder geviertelt
- 2 ELPinienkerneerst zum Schluss untermischen
- ½ TLZimtzum Würzen der Reismasse (optional)
- 1 PriseSalzrundet die Süße ab
Zubereitung
- Den Klebreis gründlich waschen und mindestens 1 Stunde, besser 4 bis 5 Stunden, in kaltem Wasser einweichen; anschließend gut abtropfen lassen.
- Die getrockneten Jujuben waschen und längs am Kern entlang aufschneiden. Das Fruchtfleisch in Streifen oder kleine Stücke teilen, einige Streifen für die Garnitur aufrollen und beiseitelegen. Die Kerne aufheben.
- Die Jujubenkerne im Wasser 10 bis 25 Minuten köcheln lassen, dann abseihen. Den Sud als Kochflüssigkeit verwenden – wer mag, nimmt stattdessen einfach Wasser.
- Die Maronen schälen beziehungsweise Dosenmaronen abtropfen lassen, den Sirup verwerfen, und die Maronen halbieren oder vierteln.
- Die Kochflüssigkeit mit braunem Zucker, Sojasauce, Honig, Salz und Zimt verrühren, bis der Zucker vollständig gelöst ist, dann einen Teil des Sesamöls einrühren.
- Den abgetropften Reis mit Maronen und Jujubenstücken in den Druckkochtopf oder Reiskocher geben, die Würzflüssigkeit angießen und kurz durchrühren.
- Im Druckkochtopf etwa 8 Minuten garen und den Druck natürlich abbauen lassen; im Elektro-Reiskocher das Programm für Mehrkorn- beziehungsweise Vollkornreis laufen lassen.
- Sofort nach dem Garen die Pinienkerne und das restliche Sesamöl zügig unterheben – nur so lange mischen, bis Farbe und Würze gleichmäßig verteilt sind.
- Die Masse in eine Form oder kleine Förmchen füllen, mit Folie abdecken, leicht andrücken und auskühlen lassen. Ausgekühlt in dicke Scheiben oder Würfel schneiden oder zu Kugeln formen und mit den aufgerollten Jujubenstreifen garnieren.
Tipps und Varianten
Statt Druckkochtopf oder Reiskocher lässt sich Yaksik auch in der Mikrowelle zubereiten – dann den Reis lieber die vollen 5 Stunden einweichen. Wer es weniger malzig mag, süßt nur mit hellem oder weißem Zucker und lässt den Honig weg; süße Dosenmaronen in Sirup sind eine bequeme Alternative zu frisch geschälten, und ohne Zimt schmeckt es ebenfalls gut. Serviert wird Yaksik klassisch ausgekühlt und in dicke Scheiben geschnitten, es schmeckt aber auch warm direkt aus dem Topf. Den übrigen Jujubenkernsud mit etwas Honig als Jujubetee Daechucha dazu trinken.
Allergene
Enthält: Glutenhaltiges Getreide, Schalenfrüchte (Nüsse), Sesam, Soja
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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