koreanisch essenKOREANISCHE KÜCHE
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Korea · 45 Minuten · Fisch · Beilage · Für Anfänger

Musaengchae

Für 4 Personen · metrisch

Koreanischer Rettichsalat: knackige Streifen, süß-sauer und scharf mit Gochugaru

Musaengchae ist eine dieser koreanischen Beilagen, die man einmal macht und dann immer im Kühlschrank haben will: knackiger Rettich in feinen Streifen, süß-sauer abgeschmeckt und von Gochugaru rot gefärbt. Traditionell kommt dafür koreanischer Rettich (mu) in die Schüssel, ersatzweise geht auch Daikon. Serviert wird er kalt zu Reis – und weil er gekühlt mehrere Tage hält, lohnt sich gleich eine größere Portion.

Personen4

Zutaten

  • 450 gRettichgeschält, in feine Streichholzstreifen von etwa 6 cm geschnitten
  • 60 gKarotteebenfalls in Streifen, für Farbe (optional)
  • 2 ELEssigfür die säuerliche Note
  • 1 ELZuckervollständig einmassieren, bis er sich löst
  • 1 TLSalzfein; zieht Wasser aus dem Rettich
  • 2 TLGochugarufür Farbe und Schärfe, Menge nach Geschmack
  • 1 ELFischsaucekoreanische Fischsauce für die herzhafte Tiefe
  • 1 ZehenKnoblauchsehr fein gehackt
  • 1Frühlingszwiebelin feine Ringe, zum Untermischen oder Bestreuen

Zubereitung

  1. Den koreanischen Rettich gründlich putzen und schälen; die Karotte, falls du sie verwendest, ebenfalls schälen.
  2. Den Rettich erst in dünne Scheiben und diese dann in gleichmäßige Streichholzstreifen von etwa sechs Zentimetern schneiden. Die Karotte genauso verarbeiten. Wer mag, nimmt dafür eine Mandoline mit grober Klinge.
  3. Die Streifen in eine große Schüssel geben, mit dem feinen Salz bestreuen und kurz ziehen lassen, bis sie Wasser abgeben. Die ausgetretene Flüssigkeit abgießen – so bleibt der Salat später nicht wässrig.
  4. Gochugaru, Zucker, Reisessig, Fischsauce und den sehr fein gehackten Knoblauch zum Rettich geben.
  5. Alles mit den Händen durchmischen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und die Streifen gleichmäßig rot gefärbt sind.
  6. Mit Essig, Zucker und Salz abschmecken, bis die Balance zwischen süß, sauer und salzig für dich stimmt.
  7. Die Frühlingszwiebelringe untermischen oder zum Schluss darüberstreuen.
  8. Den Salat zugedeckt mindestens 30 Minuten kühl durchziehen lassen und dann servieren.

Tipps und Varianten

Für eine rein pflanzliche Variante lässt du Fischsauce und Knoblauch weg, nimmst Karotte dazu und nur eine Prise Gochugaru – der Salat bleibt heller und deutlich süß-sauer. Umgekehrt wird er mit Fischsauce, Knoblauch und Frühlingszwiebel, aber ohne Essig, herzhaft-würzig. Essbar ist er sofort, am Folgetag ist er durchgezogen und runder; im Kühlschrank hält er sich fünf bis sieben Tage. Besonders schön als Reisschüssel: den Salat auf warmem Reis anrichten, ein Spiegelei darauflegen und vor dem Essen alles untermischen.

Allergene

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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