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Heukimja-juk — Samtiger koreanischer Reisbrei mit geröstetem schwarzem Sesam, warm zum FrühstückKI-Bild

Korea · 90 Min. · Vegan · Hauptgang · Für Geübte

Heukimja-juk

Auf Deutsch: Schwarzer Sesambrei Auf Englisch: Black Sesame Porridge

Für 4 Personen · metrisch

Samtiger koreanischer Reisbrei mit geröstetem schwarzem Sesam, warm zum Frühstück

Heukimja-juk, auch Ggae-juk genannt, ist ein koreanischer Reisbrei, der seine tiefe Farbe und sein nussiges Aroma von frisch geröstetem schwarzem Sesam bekommt – der gilt als nährstoffreicher als der helle. In Korea kommt so eine Schale gern zum Frühstück auf den Tisch: warm, cremig, unaufgeregt. Gesalzen wird erst am Ende, und wer mag, süßt sich seine Portion am Tisch selbst und legt Jujubestreifen, Kürbis- oder Pinienkerne obenauf.

Personen4

Zutaten

  • 60 gSchwarzer Sesamgeröstet, fein gemahlen; ersatzweise schwarzes Sesammehl oder schwarze Sesampaste
  • 150 ggewaschen, mindestens 1 Stunde eingeweicht, dann mit Wasser gemahlen
  • 90 gKlebreismehlals schnelle Alternative zum eingeweichten Reis, vorher mit Wasser glatt angerührt (optional)
  • 1200 mlWasserportionsweise: ein Teil zum Mahlen, der Rest zum Kochen und Verdünnen
  • 1 TLSalzerst nach dem Garen einrühren oder am Tisch reichen
  • 1 ELHonigzum Süßen, alternativ Zucker oder Ahornsirup; auch separat zum Selbstsüßen (optional)
  • 2entkernt, in dünne Streifen oder Röllchen geschnitten, als Auflage (optional)
  • 1 ELKürbiskerneals Auflage (optional)
  • 1 ELPinienkerneals Auflage, ersatzweise Mandeln (optional)
  • 170 gSeidentofumitpüriert für cremigere Konsistenz (optional)

Zubereitung

  1. Den Reis waschen und einweichenDen Rundkornreis mehrfach waschen, bis das Wasser klar bleibt, dann mindestens 1 Stunde in reichlich Wasser einweichen und anschließend abgießen.
  2. Den schwarzen Sesam röstenDen schwarzen Sesam kurz waschen, gut abtropfen lassen und in einer Pfanne ohne Öl bei schwacher Hitze rösten, bis er duftet; dabei ständig bewegen.
  3. Den Sesam fein mahlenDen gerösteten Sesam fein mahlen oder mit einem Teil des Wassers glatt pürieren, sodass keine ganzen Körner mehr zu spüren sind.
  4. Den Reis mit Wasser mixenDen eingeweichten Reis mit etwa einem Viertel des Wassers im Mixer mahlen, bis eine milchige, leicht grobe Masse entsteht.
  5. Alles verrühren und aufkochenReis- und Sesammasse in einem Topf mit dem restlichen Wasser verrühren und unter ständigem Rühren aufkochen lassen, damit nichts am Boden ansetzt.
  6. Den Brei sämig köchelnDie Hitze reduzieren und den Brei bei schwacher Hitze rührend köcheln lassen, bis er bindet und die Reiskörner weich sind; nach Bedarf zusätzliches Wasser einrühren, bis die Konsistenz stimmt.
  7. Salzen und nach Wunsch süßenErst jetzt das Salz einrühren – früh zugegeben würde es den Brei wässrig machen – und nach Wunsch mit Honig, Zucker oder Ahornsirup süßen.
  8. Anrichten und servierenDen Brei warm in Schalen füllen und mit Jujubestreifen, Kürbiskernen oder Pinienkernen belegen; Salz und Honig, Zucker oder Ahornsirup zum Nachwürzen dazustellen.

Tipps und Varianten

Wenn es schnell gehen soll, ersetzt du den eingeweichten Reis durch Klebreismehl, das du vorher mit Wasser glatt anrührst – die Einweichzeit entfällt. Statt selbst gerösteter Saat funktioniert auch fertige schwarze Sesampaste; wer es besonders cremig mag, püriert Seidentofu mit. Du kannst den Reis auch nur grob schroten und den gemahlenen Sesam erst zum Schluss in den fertigen Brei rühren, und heller Sesam geht ebenfalls. Serviert wird warm oder auf Zimmertemperatur – süß mit Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft, dazu frisches Obst, Granola und Gojibeeren.

Allergene

Enthält: Sesam

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Glutenhaltiges Getreide, Schalenfrüchte (Nüsse), Soja

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

Stimmt etwas nicht?

Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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