
Korea · 25 Min. · Vegetarisch · Beilage · Für Geübte
Gyeran Mari
Auf Deutsch: Koreanisches Eierrollen-Omelett · Auf Englisch: Korean Rolled Omelette
Für 2 Personen · metrisch
Koreanisches gerolltes Omelett mit Frühlingszwiebel und Karotte, in Scheiben geschnitten
Gyeran Mari ist in Korea ein Klassiker neben der Reisschale: ein Omelett, das Schicht für Schicht in der Pfanne aufgerollt und dann in dicke Scheiben geschnitten wird. Frühlingszwiebel und feine Karottenwürfel sprenkeln die gelben Lagen, und weil die Rolle warm wie auch bei Zimmertemperatur schmeckt, wird sie genauso gern als Snack gegessen. In 25 Minuten hast du eine Beilage, die zu Reis sofort nach einer richtigen Mahlzeit aussieht.
Zutaten
- 4Eiergroß, gut verquirlt, möglichst ohne Schaum
- 1½ ELFrühlingszwiebelnsehr fein gehackt, unter die Eimasse gerührt
- 2 ELKarottesehr fein gewürfelt, sonst reißt die Eischicht beim Rollen
- ½ TLSalzfein, zum Würzen der Eimasse
- Pfeffergemahlen, nach Geschmack (optional)
- 1 ELPflanzenöldünn mit Küchenpapier in der Pfanne verteilen, zwischen den Schichten nachölen
- 2 ELWasserfür eine weichere, lockerere Textur in die Eimasse (optional)
- ½ TLZuckerfür eine leicht süßliche Note (optional)
- 1 ELstatt neutralem Öl zum Braten, für Aroma (optional)Dunkles, aus gerösteten Sesamsamen gepresstes Öl mit kräftigem, nussigem Röstaroma; wird meist zum Schluss in kleinen Mengen zum Würzen verwendet.Ersatz: Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn das Röstaroma lässt sich mit keinem anderen Öl nachbilden; zur Not helfen ein neutrales Öl und frisch in der Pfanne geröstete, zerstossene Sesamsamen, die Note bleibt aber deutlich schwächer.Mehr dazu
- 2 ELKochschinkenfein gewürfelt als Einlage (optional)
Zubereitung
- Das Gemüse fein schneidenFrühlingszwiebel und Karotte sehr fein hacken beziehungsweise würfeln – je kleiner die Stücke, desto weniger reißt die Eischicht später beim Rollen.
- Die Eier verquirlen und würzenDie Eier aufschlagen und gleichmäßig verquirlen, dabei möglichst wenig Luft einschlagen, damit die Masse nicht schäumt. Salz, nach Geschmack Pfeffer sowie nach Wunsch Wasser und Zucker einrühren.
- Eimasse sieben, Gemüse unterhebenFür eine besonders glatte Oberfläche die Eimasse durch ein feines Sieb passieren, anschließend das gehackte Gemüse unterrühren.
- Die erste Schicht eingießenEine beschichtete oder rechteckige Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen und mit Küchenpapier hauchdünn mit neutralem Öl ausstreichen. Ein Drittel bis die Hälfte der Eimasse eingießen und durch Schwenken dünn verteilen.
- Stocken lassen und aufrollenDie Schicht stocken lassen, bis die Ränder fest sind, die Oberfläche aber noch leicht feucht glänzt. Dann mit dem Wender von einer Seite her in mehreren Zügen aufrollen und die Rolle an den Pfannenrand schieben.
- Weitere Schichten anrollenDie freie Pfannenfläche nachölen, die nächste Portion Eimasse eingießen und etwas davon unter die bestehende Rolle laufen lassen, damit die Schichten verbinden. Anstocken lassen, weiterrollen und so fortfahren, bis die Eimasse aufgebraucht ist.
- Die Rolle in Form bringenDie Rolle in der warmen Pfanne von allen Seiten kurz nachbraten und dabei leicht andrücken, bis sie eine gleichmäßige rechteckige Form hat.
- Ruhen lassen und aufschneidenDas Omelett herausnehmen, 2 bis 5 Minuten ruhen lassen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Warm oder bei Zimmertemperatur zu Reis oder als Snack servieren.
Tipps und Varianten
Für eine saubere eckige oder runde Form rollst du das noch warme Omelett kurz in eine Gimbap-Bambusmatte ein. Statt Wasser sorgt auch ein Schuss Reiswein (Cheongju) oder Dashima-Sud für eine lockerere Textur, und zum Braten kannst du neutrales Öl durch Sesamöl ersetzen oder die Frühlingszwiebel vorab darin anbraten. Als Einlage passen gewürfelter Kochschinken, dünne Scheiben rosa Wurst, Surimi-Stäbchen oder ein Blatt Nori; wer mag, trennt Eiweiß und Eigelb und rollt sie nacheinander ein, das gibt zweifarbige Schichten. Auch grob zerkleinerter Weißkohl mit Karotte in der Eimasse funktioniert gut, und wenn du die erste Portion Ei bewusst wie Rührei leicht zerstückelt stocken lässt, bekommt die Rolle eine flauschige Mitte. Für Festtage gibt es die dekorative Variante mit Kirschblüten-Motiv aus sternförmig ausgestochener rosa Wurst. Zum Servieren schmecken ein paar Tupfer Sriracha, nach Wunsch mit Mayonnaise gemildert.
Allergene
Enthält: Eier
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Sesam
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.


