koreanisch essenKOREANISCHE KÜCHE
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Klebreismehl

Fein gemahlener Klebreis, auch Mochireis genannt. Gekocht oder gedämpft wird er zäh, elastisch und klebrig.

Klebreismehl wird aus Klebreis gemahlen, einer Reissorte, deren Stärke fast nur aus Amylopektin besteht. Trotz des Namens enthält es kein Gluten. Mit Wasser angerührt und gegart, wird es zu einer zähen, federnden, leicht durchscheinenden Masse mit mildem, kaum süsslichem Geschmack. Daraus entstehen Reiskuchen, Klösschen und Pfannkuchen, ausserdem dient es als Bindemittel für Saucen und für die Würzpaste von Kimchi. Vom gewöhnlichen Reismehl ist es streng zu unterscheiden, denn dieses wird beim Garen eher bröselig und mürbe. Man bekommt es im Asienladen, oft als glutinous rice flour oder sweet rice flour beschriftet, sowie im Versand.

Ersatz:

Einen guten Ersatz gibt es nicht. Gewöhnliches Reismehl ergibt keine zähe, elastische Textur, und Reiskuchen oder Klösschen fallen damit auseinander oder werden mehlig. Tapiokastärke bringt etwas Zähigkeit, schmeckt und verhält sich aber anders. Nur dort, wo das Mehl lediglich bindet, etwa in einer Kimchi-Paste, reicht notfalls gewöhnliches Reismehl oder etwas Stärke.

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