koreanisch essenKOREANISCHE KÜCHE
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Misugaru (geröstetes Getreidemehl)

Feines Pulver aus gerösteten Getreiden und Hülsenfrüchten, meist Gerste, Reis und Sojabohnen — nussig, getoastet, leicht süsslich.

Misugaru ist ein koreanisches Mehl aus mehreren Getreiden und Hülsenfrüchten, die erst geröstet und dann fein gemahlen werden; typisch sind Gerste, Natur- und Klebreis, Soja- oder schwarze Bohnen, oft auch Sesam. Weil alles schon geröstet ist, wird es nicht gekocht, sondern direkt in Wasser oder Milch gerührt und mit Honig oder Zucker zu einem sämigen Getränk gemacht, ausserdem kommt es in Desserts, Eis und Gebäck. Es schmeckt nussig, getoastet und erdig mit einer milden Süsse und ist im Mund leicht körnig. Das Pulver klumpt in Flüssigkeit, deshalb schüttelt oder verquirlt man es kräftig und gibt die Flüssigkeit nach und nach dazu. Man bekommt es im Asienladen mit koreanischem Sortiment oder im Versand, meist in Beuteln, die nach dem Öffnen gut verschlossen werden sollten.

Ersatz:

Am nächsten kommt eine Mischung aus Kinako, dem japanischen gerösteten Sojamehl, und geröstetem Gerstenmehl wie Tsampa, etwa zu gleichen Teilen. Kinako allein schmeckt deutlich bohniger und weniger nach Getreide, Gerstenmehl allein fehlt die runde, süssliche Tiefe; die Vielschichtigkeit des Originals erreicht man mit keinem der beiden ganz.

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