Naengmyeon-Nudeln
Dünne, gräuliche koreanische Nudeln aus Buchweizenmehl und Stärke, auffallend zäh und elastisch, vor allem für kalte Nudelgerichte.
Naengmyeon-Nudeln sind dünne koreanische Nudeln aus Buchweizenmehl, das mit Süsskartoffel- oder Kartoffelstärke und oft etwas Weizenmehl gemischt wird. Entscheidend ist ihre Textur: Sie sind deutlich zäher und gummiartiger als japanische Soba, fast schon federnd, und schmecken nur leicht nussig nach Buchweizen. Diese Zähigkeit ist gewollt, weshalb man die Nudeln in Korea beim Servieren oft mit der Schere kürzt. Sie werden nur wenige Minuten gekocht und dann gründlich kalt abgespült, damit die Stärke abgeht und sie fest bleiben. Man bekommt sie getrocknet oder gekühlt im Asienladen, häufig zusammen mit Brühen- und Saucenbeuteln verpackt, sowie im Versandhandel.
Ersatz:
Einen wirklich guten Ersatz gibt es nicht, weil die typische Zähigkeit aus der Stärke kommt. Japanische Soba treffen den Buchweizengeschmack, sind aber weich und brüchig; koreanische Glasnudeln aus Süsskartoffelstärke haben die Zähigkeit, aber weder Farbe noch Geschmack. Notfalls nimmt man dünne Soba und rechnet mit einem deutlich weicheren Gericht.